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Bremer Philharmoniker
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28.02.2010: Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr, Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 23,30 bis 31,30 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr Abendkasse: von 27,30 bis 36,30 Euro


Leitung: Markus Poschner
Solist: David Grimal, Violine

Wittener Kulturgemeinde Friedrich Smetana: Die Moldau aus "Mein Vaterland"
Wittener Kulturgemeinde Antonin Dvorák: Konzert für Violine und Orchester op. 53 B 108 a-moll
Wittener Kulturgemeinde Johannes Brahms: Sinfonie Nr 4 op. 98 e-moll

Die Bremer Philharmoniker, gegründet 1825, zählen zu den ältesten Berufsorchestern Deutschlands. Doch sie blicken nicht nur auf eine lange Tradition zurück, sondern zeichnen sich vor allem durch ihre vielseitige musikalische Arbeit aus: Von großer Symphonik, Oper oder Kammermusik bis hin zu "Crossover-Projekten" mit Jazz, Klezmer oder sogar HipHop: Die verschiedensten Stilrichtungen haben unter dem Dach der Bremer Philharmoniker ihren Platz und prägen das Musikleben der Region.

Bremer Philharmoniker

Die ausgeprägte und vielfältige Förderung des musikalischen Nachwuchses in Bremen und Umgebung ist ihnen ein besonders wichtiges Anliegen. Mit verschiedensten Veranstaltungen in und außerhalb der Schule begeistern sie jedes Jahr über 10.000 Kinder und Jugendliche. Ein Meilenstein ihrer Nachwuchsarbeit ist die zur Saison 2006/07 eröffnete "Musikwerkstatt Bremen", mit der ein deutschlandweit einzigartiges Konzept zur musikalischen Breitenbildung junger Menschen entwickelt und umgesetzt werden konnte. Im Dezember 2006 wurde die "Musikwerkstatt Bremen" ausgezeichnet und von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" und der Deutschen Bank zum "Ort im Land der Ideen" ernannt.

Die Bremer Philharmoniker sind, das zeigt das große Tätigkeitsspektrum eindrucksvoll, mehr als "nur" ein Orchester. Sie beschränken sich nicht auf das Musizieren in den etablierten Kulturstätten, sondern fassen ihren Kulturauftrag deutlich weiter: Sie engagieren sich in der Förderung junger Menschen genauso wie in der Unterstützung von sozialen und karitativen Zielen. Sie legen Wert auf enge Kooperationen mit anderen Bremer Institutionen, um gemeinsam noch besser für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region wirken zu können – in der festen Überzeugung, dass Kultur ein wesentlicher Bestandteil einer lebenswerten Gesellschaft ist.

Markus PoschnerMarkus Poschner, 1971 in München geboren, ist Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2004 und wurde damit vom Deutschen Musikrat und der Deutschen Orchestervereinigung mit einem der wichtigsten internationalen Dirigentenpreise ausgezeichnet. Von 2000 bis 2006 stand Markus Poschner als Chefdirigent dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt vor. 2005 wechselte er als 1. Kapellmeister an die Komische Oper Berlin.

Seit der Saison 2007/08 ist er Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker. Markus Poschner steht für eine grenzüberschreitende Arbeit zwischen Tradition und Moderne: Er überzeugt als Fachmann für Klassik und Romantik von Beethoven über Brahms bis zu Richard Strauss, ist zudem ein exzellenter Jazzpianist und gilt als musikalischer Freigeist, der antritt, das vermeintlich Bekannte aus neuen Perspektiven zu entdecken.

David GrimalDavid Grimal nahm sich die Zeit, sein eigenes Universum zu schaffen. Nach Abschluss des Pariser CNSM, wo er mit Régis Pasquier arbeitete, erhielt er die Ratschläge von Schlomo Mintz und Isaac Stern, verbrachte ein Jahr an der Eliteschule für Sciences Politiques und machte dann die entscheidende Begegnung mit Philippe Hirshhorn. Seine künstlerische Integrität und die Klarheit seines Spiels machen ihn zu einem gefragten Geiger.


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