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Limburgs Symfonie Orkest Maastricht
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27.04.2010: Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr, Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 23,30 bis 31,30 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr Abendkasse: von 27,30 bis 36,30 Euro

Leitung: Ed Spanjaard
Solistin: Mira Tujakbajewa, Violine

Wittener Kulturgemeinde Otto Ketting: Adagio for sixteen players
Wittener Kulturgemeinde Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll op. 6 Nr. 5
Wittener Kulturgemeinde Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 5
Wittener Kulturgemeinde Sinfonie: N.N.

Das Limburgs Symfonie Orkest Maastricht wurde 1883 als Maastrichts Stedelijk Orkest (MSO) gegründet. Das erste Konzert fand am 2. September 1883 im Stadtpark von Maastricht statt. In den 20er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts begann man auch außerhalb von Maastricht Konzerte zu geben. Von 1949 bis 1980 war André Rieu sr. Chefdirigent. Während seiner Leitung wurde 1955 aus dem dem städtischen MSO eine selbständige Stiftung, das Limburgs Symfonie Orkest. Allgemein bekannt ist das Orchester seitdem unter dem Kürzel LSO. Bekannt ist es auch, weil der Violinist André Rieu jahrelang dort spielte.

Limburgs Symfonie Orkest Maastricht

Ed Spanjaard studierte am Musik-Lyzeum in Amsterdam und dann in der Guildhall School of Music and Drama in London. Während seines Studiums war er Assistent von Bernard Haitink, Sir Georg Solti und Herbert von Karajan. In London arbeitet er an der Royal Opera Convent Garden. Im Jahre 1978 dirigierte er das London Philharmonic Orchestra in Mozart Cosi fan tutte beim Glyndebourne Festival. In den Jahren 1980 und 1981 assistierte er Herbert von Karajan bei den Salzburger Festspielen. Für die Bayreuther Festspiele im Jahr 1983 war er Assistent von Sir Georg Solti in Wagners "Ring des Nibelungen" und die Grundlage für seiner Opernarbeit.

Ed SpanjaardSeit 2001 ist Ed Spanjaard Chefdirigent des Limburgs Symfonie Orkest. Zu Beginn der Saison 2005 unterzeichnete Ed Spanjaard für unbestimmte Zeit die Chefdirigentschaft. Im Sommer 2005 traten sie im Concertgebouw zu Amsterdam mit La Vida Breve von De Falla auf. Gemeinsam mit dem Niederländischen Kammerchor produzierten sie eine CD auf der Fauré’s Reqiuem zu hören ist. Im Frühjahr 2006 erschien eine CD mit Wagners Wesendonck Liedern und orchestralen Teilen aus dessen Opern mit Charlotte Margiono. Ed Spanjaard erhielt zwei Auszeichnungen für die CD-Aufnahmen mit Werken von Rudolf Escher und Ton de Leeuw. 2005 tourte er mit dem Chor erfolgreich durch die Vereinigten Staaten von Amerika.

Auch das neue Ensemble, berühmt für seine vielen Weltpremieren, versteht sich all die Jahre als Vorreiter der zeitgenössischen Musikensembles unter Ed Spanjaards Leitung. Mit diesem Ensemble gab er Konzerte unter anderen in Paris, Edinburgh, Berlin und präsentierte seine Premieren der Chinesischen Kammeropern Wolf Club Village und Night Banquet von Guo Wenjing. The Death of Qu Xiaosong, Der Kaiser von Atlantis von Victor Ulimann (1995), Eine Seele aus Holz von Robert Heppener (Holland Festival, 1998) und Alfred von Franco Donatoni (Nationale Reisopera). Unter seiner Leitung wurden auch viele weitere Premieren aufgeführt unter anderen mit dem Ensemble Intercontemporain Paris, dem Klangforum Wien und dem Ensemble Modern aus Deutschland.

Mira Tujakbajewa, in Kasachstan geboren, besuchte schon früh die Musikschule für begabte Kinder und Jugendliche in Almaty. Ihr Musikstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Jens Ellermann, welches sie 1999 mit Diplom und Auszeichnung und 2002 mit Konzertexamen ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.

Mira TujakbajewaIhr tiefer musikalischer Intellekt und ihre ausgereifte Technik wurden bei Wettbewerben ausnahmslos mit 1. Preisen ausgezeichnet. So 1992 beim 14. Republikanischen Wettbewerb der Jungen Interpreten, Pawodar/ Kasachstan, 1992 beim Internationalen Wettbewerb der Violinisten, Urgench/Usbekistan, 1993 beim Interlaken Music Festival Concerto Competition, Illinois/USA, 1998 beim Braunschweiger Kammermusikpodium für Solo-Auftritte im Festival Braunschweig und 2005 beim Dritten Internationalen Violin-Wettbewerb, Kasachstan. 2006 wurde ihr der Kulturpreis von Kasachstan verliehen. Mit Orchestern wie dem Staatsorchester Moskau, dem Züricher Kammerorchester, dem Warschauer Symphonieorchester, dem Göttinger Symphonie Orchester u.a. ging sie als Solistin auf Konzertreisen durch fast ganz Europa.

Beim Bayrischen Rundfunk wurde Mira Tujakbajewa als "neuer junger Star am Himmel der Geigerinnen" gefeiert, beim Projekt "KlassiXmiX", das am 20. Juli 2005 erstmals auf sieben Bühnen im Garten des BR-Funkhauses durchgeführt und im Fernsehen übertragen wurde. Dabei stellte der Bayrische Rundfunk dem Publikum Newcomer aus Rockund Klassikszene vor. 2006 stellte 3SAT die Violonistin im Fernsehen vor, im Film "Liebeserklärung an die neuen Geigerinnen". Ihre CD-Produktion "Pearl of Passion" wurde in den Fachmedien als "Brilliante Entdeckung" besprochen.

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