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Die Grönholm- Methode
Theaterring A/B

05.05.2010: Schauspielring, Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr. Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 15,30 bis 26,80 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse von 18,30 bis 31,80 Euro

Schauspiel von Jordi Galceran

Euro-Studio-Landgraf

Inthega-Preis-2008... Theater vom Feinsten... Tiefsinnig witzig, immer spannend... Anspruchsvolles Theater auf höchstem Niveau...

Die Grönholm-Methode

Mit immer wieder unvorhersehbaren Wendungen überrascht Jordi Galceran in seinem effektvollen Bühnenrenner um einen Managerposten mit sechsstelligem Jahresgehalt. In der Endrunde sind vier Kandidaten von denen einer, wie man schnell erfährt, ein Spitzel des Konzerns ist. Aber wer? Logisch, dass die brisante Mischung aus Schauspiel, Krimi und Komödie überall Spielplan-Knüller ist. Der Sieger im raffinierten Kampf um die Spitzenposition bleibt in jedem Fall das Publikum!

Schon ein ganz normales Bewerbungsgespräch ist alles andere als angenehm. Wie viel größer ist da die Anspannung, wenn es um einen Managerposten mit sechsstelligem Jahresgehalt geht. Drei Männer und eine Frau haben sich zur alles entscheidenden Endrunde eines Auswahlverfahrens im Konferenzraum eines Unternehmens eingefunden. Sie bewerben sich für eine hochdotierte Stelle als Manager dieser Firma. Gesucht wird jemand, der hinter seinem seriösen Erscheinungsbild skrupellos ist, aber den Eindruck macht, einfühlsam zu sein, also nicht ein Schaf im Wolfspelz sondern ein Wolf im Schafspelz. Jeder kommt für den attraktiven Chefposten in Frage. Jetzt geht es ums Ganze.

Soviel sei verraten: Nach zehn Minuten kommt die erste Überraschung, einer der Kandidaten ist nicht wirklich ein Kandidat sondern ein Spitzel des Konzerns, ein Undercoveragent der Personalabteilung. Aber wer? Misstrauen breitet sich aus. Der Psychokrieg gewinnt an Fahrt.

Jedes Wort und jeder erfolgreiche Schachzug führt auf eine falsche Fährte, um den Zuschauer davon abzulenken, was sich da in Wirklichkeit zusammenbraut. Auch Intimes aus dem Privatleben der Teilnehmer wird gnadenlos abgefragt, preisgegeben und offensiv beim Kampf um den begehrten Posten eingesetzt.

Zum Schluss bleibt einer übrig – als Sieger wie er glaubt. Er hat alles gemacht, was verlangt wurde, hat sich gegen alle Konkurrenten bravourös durchgesetzt. Aber das Stück nimmt noch mal eine nicht vorhersehbare Wendung.

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