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Orchestre Symphonique du Jura
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15.11.2010: Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr, Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 24,50 bis 32,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr Abendkasse: von 29,00 bis 37,50 Euro

Leitung: Facundo Agudin
Solisten: Paul Suits (Klavier), Jacek Klimkiewicz (Violine), Angela Schwartz (Violoncello)

Wittener Kulturgemeinde Franz Schubert: Ouvertüre im italienischen Stil Nr.2 op. 170 C-Dur
Wittener Kulturgemeinde Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier, Violine und Cello C-Dur
Wittener Kulturgemeinde Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 op. 120 d-moll

Das OSJ "Orchestre Symphonique du Jura" gehört zur jungen innovativen Musikszene der Schweiz. Es wurde 2004 im Rahmen der Konzertreihe "Musiquedes Lumières" gegründet. Unter der Leitung des argentinischen Dirigenten Facundo Agudin hat es sich in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Träger des kulturellen Lebens der Schweiz entwickelt. Zahlreiche Einladungen ins In- und Ausland folgten. Das OSJ ist das Stammorchester des Konzertveranstalters "Musique des Lumières" und führt ebenso für verschiedene andere Veranstalter Opernproduktionen durch.

Orchestre Symphonique du Jura

Ein anderes besonderes Interesse des Orchesters ist auch die Jugendarbeit. So realisiert das OSJ zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel ein besonderes "Education Project". Den Abschluss dieses Workshops – während dreier Monate als Schulprojekt durchgeführt und von Musikern der beiden Orchester betreut – bilden verschiedene Konzerte.

Facundo AgudinFacundo Agudin wurde in Buenos Aires geboren und lebt heute in der Schweiz. Nach Abschluss seiner Studien für Chor- und Orchesterleitung an der Universidad Católica Argentina kam er nach Basel und vervollständigte dort seine Studien an der "Schola Cantorum Basiliensis". Er ist künstlerischer Leiter von "Musique des Lumières", "Orchestre Symphonique du Jura" und der "Compagnie Opera Obliqua".

Facundo Agudin ist Preisträger der "Colin Metters Masterclass & Competition" (St. Petersburg Symphony Orchestra, 2007). Er betreute die Uraufführungen von Christian Favres "Requiem" (in Buenos Aires) und von Andreas Pflügers "Doppelkonzert für Bandoneón und Cembalo". 2006 wurde Facundo Agudin von den Kantonen Bern und Jura mit dem "Prix Culturel Interjurassien" ausgezeichnet. Er ist Mitglied des "Forum des 100" (L’Hebdo) und des "Fair Play Persönlichkeiten der Schweiz" (2008, SSR idée suisse).

Paul SuitsPaul Suits stammt aus Kalifornien und lebt jetzt in Basel. Er studierte am Mannes College of Music in New York City bei Edward Aldwell, Richard Goode und Murray Perahia und schloss mit den Diplomen "Bachelor of Music" und "Master of Music" ab. Schon während der Studienzeit konzertierte er regelmäßig, beispielsweise in Carnegie Hall als Pianist bei Strawinskys "Les Noces" und Rossinis "Petite Messe Solenelle" oder als Keyboardist im Philip Glass Ensemble. Er spielte auch zusammen mit den Gregg Smith Singers bei der ersten Aufnahme der Chorwerke von Elliott Carter. Mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes kam er 1983 an die Stuttgarter Musikhochschule für ein Nachdiplomstudium im Fach Liedbegleitung bei Konrad Richter. Diesem folgten Engagements als Korrepetitor am Theater Basel und Studienleiter am Luzerner Theater.

Jacek KlimkiewiczJacek Klimkiewicz, Primarius des Beethoven Quartett’s studierte in seiner Heimatstadt Warschau bei Irena Dubiska, einer Schülerin von Bronislaw Huberman und Carl Flesch, gewann schon früh einen ersten Preis beim Nationalen Wettbewerb in Lodz, wurde Erster Konzertmeister und Solist des Polnischen Kammerorchesters. Als Achtzehnjähriger gab er in der National-Philharmonie Warschau mit Paganinis Erstem Violinkonzert sein Orchesterdebüt. Er schloss seine Studien, neben Meisterklassen Ilona Feher (Rubin Academy Tel Aviv) und Henryk Szeryng, mit dem Konzertexamen bei Wolfgang Marschner in Freiburg ab. Seit 1992 ist Jacek Klimkiewicz Professor für Violine an der Folkwang-Hochschule Essen, deren Dekan er von 1998 bis 2000 war.

Angela SchwartzAngela Schwartz, die Cellistin des Beethoven Quartett’s aus einer Wiener Musikerfamilie stammend, erhielt ihre Ausbildung in den USA an der University of Michigan (Ann Arbor) bei Oliver Edel, welche sie dort mit Auszeichnung abschließen konnte. Weitere Studien führten sie nach Europa zu André Navarra, bei dem sie das Konzertexamen "mit Auszeichnung" absolvierte und zu Pierre Fournier nach Genf. Nach ersten Wettbewerbserfolgen (Gaspar Cassadà Florenz, Internationaler Tschaikowski Wettbewerb Moskau, Concours de Genève) konzertierte sie beispielsweise mit Pierre Boulez, Moshe Atzmon und Armin Jordan.

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