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Tübinger Kammerorchester
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09.12.2010: Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr, Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 24,50 bis 32,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr Abendkasse: von 29,00 bis 37,50 Euro

Leitung: Gudni A. Emilsson
Solist: Ulrich Herkenhoff, Panflöte

Wittener Kulturgemeinde Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur
Wittener Kulturgemeinde John Barbirolli: Konzert F-Dur für Oboe über ein Thema von A. Corelli
Wittener Kulturgemeinde Wolfgang Amadeus Mozart: Andante C-Dur für Flöte und Orchester
Wittener Kulturgemeinde Péteris Vasks: Musica Adventus

Das Tübinger Kammerorchester wurde 1957 von Helmut Calgéer gegründet, mit der Absicht, freundschaftliche Beziehungen zu ausländischen Universitäten und Jugendorganisationen zu knüpfen und diese im gegenseitigen Austausch zu pflegen und zu vertiefen. So waren in den vergangenen Jahren eine große Anzahl ausländischer Ensembles in Tübingen zu Gast. Das Orchester selbst hat seit seiner Gründung im Auftrag und mit Unterstützung vom Auswärtigen Amt, Deutschen Musikrat, Goethe-Institut, Land Baden-Württemberg und von Stadt und Universität Tübingen 63 Tourneen in über 90 Länder in allen fünf Erdteilen unternommen.

Tübinger Kammerorchester

Oft waren bedeutende Veranstaltungen Anlass für die Konzertreisen wie Eucharistischer Weltkongress in Bogota, Olympiade Mexiko, 200-Jahr-Feier der USA, Staatsbesuche des Bundespräsidenten in afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Ländern. Berühmte Künstler waren häufig die Solisten des Orchesters, u. a. Maurice André, Heinz Holliger, Trio Jacques Loussier, Nathan Milstein, Aurèle Nicolet, Mstislaw Rostropowitsch und Henryk Szeryng.

Gudni A. EmilssonSeit 1999 ist Gudni Emilsson der künstlerische Leiter des Orchesters. Gudni A. Emilsson wurde 1964 in Reykjavik (Island) geboren und erhielt bereits mit vier Jahren den ersten Violin- und Klavierunterricht bei seinem Vater. Sein Dirigierstudium absolvierte er in Deutschland bei Prof. Walter Hügler, Schüler von Sir Georg Solti. Es folgten Meisterkurse bei S. Celibidache, J. E. Gardiner, M. W. Chung und lIya Musin. Von der Stiftung "LIND" wurde er zum "Musiker des Jahres" in Island gewählt und 1994 war er Preisträger der "Herbert von Karajan" Stiftung. Zahlreiche Gastverträge führten ihn durch Europa und Tourneen durch Afrika, Asien und Amerika. Seit 1994 ist Gudni A. Emilsson Dirigent des Jugendsinfonieorchesters Tübingen und seit 1999 künstlerischer Leiter des Tübinger Kammerorchesters. Im Jahr 2000 wurde er zum Chefdirigenten des SUK Kammerorchesters Prag ernannt.

Ulrich HerkenhoffUlrich Herkenhoff wurde 1966 in Osnabrück geboren und erhielt mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. Als Vierzehnjähriger lernte er die Panflöte in einem Konzert des Rumänen Gheorghe Zamfir kennen. Es folgten eingehende Studien, die ihm bald schon den Ruf des "besten nichtrumänischen Panflötenvirtuosen" einbrachten. Neben einem Querflötenstudium am Münchner Richard- Strauss-Konservatorium mit anschließender Fortbildungsklasse auf der Panflöte bei Jochen Gärtner, avancierte Ulrich Herkenhoff zum international gefragten Konzertsolisten. Besondere Förderung auf dem Gebiet der rumänischen Folklore erhielt er durch den Schweizer Musikethnologen und Verleger Marcel Cellier, dem Entdecker Gheorghe Zamfirs. Gemeinsam mit Cellier (Orgel) nahm er 1990 seine erste CD mit rumänischer Folklore auf.

Als Interpret "klassischer" Werke veranlasste Ulrich Herkenhoff bereits mehrere zeitgenössische Komponisten zu Originalkompositionen für die Panflöte. Sein Motto THE ART OF PAN steht für das ehrgeizige Projekt, die Panflöte langfristig als ernstzunehmendes Konzertinstrument zu etablieren. 1992 wurde er für seine Interpretationen mit dem Münchner "Förderpreis des GasteigKulturkreises" (Vorsitz: Hans-Werner Henze) ausgezeichnet. 1996 erhielt er den "Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler".

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