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Der Bettelstudent
Musikring C

21.01.2011: Gemischter Ring, Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr. Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 17,50 bis 29,00 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse von 21,00 bis 33,50 Euro

Operette von Karl Millöcker

Operettentheater Salzburg

Die Fülle an schöner Musik wie: "Ach ich hab‘ sie ja nur auf die Schulter geküsst" und liebenswerten Figuren garantieren gute Unterhaltung... Begeisterten schon das Publikum in der letzten Saison mit der "Csárdásfürstin".

Der Bettelstudent

Mit dem Bettelstudent komponierte Karl Millöcker nicht nur seine beste Operette, sondern einen Welterfolg. Der Erfolg war von Anfang an überwältigend: Die Fülle an mitreißender Musik und die liebenswerten Figuren garantierten der Operette aus der goldenen Wiener Ära einen bleibenden Spitzenplatz in der Publikumsgunst. Die geglückte Mischung aus amüsanter, fesselnder Handlung und inspirierender, heiterer Musik hat bis heute nichts von ihrer Frische und ihrem Charme verloren.

Laut Werkstatistik des deutschen Bühnenvereins ist der Bettelstudent 2007 unter den Top 5 der meistbesuchten Operetten. In der Figur des Gefängniswärters Enterich schuf Millöcker einen Charakter, der an seinen Berufskollegen Frosch in der Fledermaus erinnert. Liebesgeschichte und Staatsaktion voller musikalischer Situationskomik: Der intelligente und witzige Text verbindet sich mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen: Ach ich hab’ sie ja nur auf die Schulter geküsst – Ich knüpfte manche zarte Bande – Ich hab’ kein Geld, bin vogelfrei – Ich setz’ den Fall – Nur das eine bitt’ ich dich sind nur einige der ohrwurmverdächtigen Melodien, die zum Nachsingen einladen.

Zum Inhalt: Der sächsische Oberst Ollendorf hat von der schönen Polin Laura mit dem Fächer einen Schlag ins Gesicht bekommen, als er allzu aufdringlich wurde, und will sich nun rächen. Da die Mutter von Laura, die verarmte Gräfin Palmatica, ihre Tochter nur mit einem Adeligen verheiraten will, wittert er eine Gelegenheit, ihren Standesstolz zu verletzen. Er wählt aus dem Gefängnis den jungen Sträfling Symon aus, einen Bettelstudenten, der Laura als Fürst vorgestellt werden soll. Symons Freund Jan darf ihn als sein Sekretär begleiten. Beiden wird für die Mitwirkung an dem Betrug die Freiheit versprochen. Ollendorfs Plan scheint zu funktionieren: Laura verliebt sich sofort in Symon, die Gräfin ist von der Aussicht auf eine so vorteilhafte Partie begeistert, und Lauras Schwester gefällt der "Sekretär" ausnehmend gut. Doch dann geraten Gefühle und Politik durcheinander: Symon erwidert Lauras Gefühle und will ihr die Wahrheit sagen, Jan ist ein Offizier des vertriebenen polnischen Königs. Am Ende siegt die Liebe über Standesdünkel, die gute (polnische) Sache über den Angeber Ollendorf und einem Happy End steht nichts im Wege.

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