18.02.2011: Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr, Änderungen im Programm vorbehalten. Einzelkartenpreise von 24,50 bis 32,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr Abendkasse: von 29,00 bis 37,50 Euro
Leitung: Ola Rudner
Solist: Sergey Krylov, Violine

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Die schöne Melusine, op. 32

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 77

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"
Seit ihrer Gründung im Jahre 1945 hat sich die Württembergische Philharmonie zu einem international gefragten Orchester entwickelt. Als künstlerischer Leiter wirkte zuletzt bis August 2007 der japanische Dirigent Norichika Iimori, der dem Orchester als ständiger Gastdirigent verbunden bleibt. Seit Beginn der Spielzeit 2008/2009 ist der Schwede Ola Rudner Chefdirigent der Württembergischen Philharmonie.

Höhepunkt der jüngeren Orchestergeschichte war 2006 eine knapp dreiwöchige Japan-Tournee, wo das Orchester als offizieller Botschafter das Kulturleben Baden-Württembergs repräsentierte. Noch im selben Jahr folgte das hochgelobte Debüt der Württembergischen Philharmonie im Musikvereinssaal in Wien, 2007 spielte das Orchester zwei Konzerte bei den "Gustav Mahler Musikwochen" in Toblach und Brixen/Südtirol.
Im Jahr darauf gastierte die Württembergische Philharmonie Reutlingen ferner im Großen Festspielhaus in Salzburg und im Konzerthaus Dortmund, sie bestritt mit Ola Rudner eine Ungarn-Österreich-Tournee und kehrte dabei für ein Gastspiel in den Wiener Musikvereinssaal zurück. 2009 folgten Einladungen zum Ravello-Festival in Italien sowie ins Festspielhaus Baden-Baden. Neben mehreren Konzertreihen in Reutlingen veranstaltete die Württembergische Philharmonie einen Konzert-Zyklus in der Barock-Basilika Weingarten, der vom SWR mitgeschnitten und auf CD produziert wurde. Das Orchester tritt zudem regelmäßig im Südwestrundfunk und im Deutschlandfunk in Erscheinung. Von 2004 bis 2006 war es als "Orchestra in residence" bei den Internationalen Rossini-Festspielen in Bad Wildbad verpflichtet.

Der schwedische Dirigent Ola Rudner begann seine musikalische Laufbahn als hochkarätiger Geiger (er war Preisträger des Paganini Wettbewerbes in Genua), Assistent von Sándor Végh und als Konzertmeister mehrerer Klangkörper, unter anderem der Camerata Salzburg, der Volksoper Wien und den Wiener Symphonikern.
Mit seinem Orchester Philharmonia Wien gastiert Ola Rudner jährlich im Wiener Musikverein. Tourneen führten ihn mit diesem Klangkörper u.a. nach Japan, Polen, in die Türkei und nach Jugoslawien. Eine langjährige musikalische Partnerschaft verbindet ihn mit dem Schwedischen Kammerorchester, mit dem Ola Rudner die Einspielung des Gesamtwerkes der britischen Komponistin Sally Beamish begonnen hat.
Als begeisterter Operndirigent dirigiert Rudner darüber hinaus seit vielen Jahren regelmäßig an der Wiener Volksoper und ist ein gern gesehener Gast an den Opernhäusern Australiens, Schwedens, Österreichs und Italiens. Nach einer gefeierten "Carmen"-Aufführung mit dem Mozarteum-Orchester im Salzburger Festspielhaus folgte eine erneute Einladung für die Produktion von Donizettis "Don Pasquale" im Jahr 2008.

In Moskau als Sohn einer Musiker-Familie geboren, beginnt Sergej Krylov das Violin-Studium im Alter von fünf Jahren und gibt nach nur einem Jahr sein erstes Konzert.
Mit zehn Jahren folgen sein Orchester-Debüt sowie die ersten Konzert-Reisen durch Russland, China, Polen, Finnland und Deutschland.
Bereits in jungen Jahren wird Sergej Krylov mit dem ersten Preis des internationalen Wettbewerbs "R. Lipizer" ausgezeichnet. Nach einem weiteren Studium unter Salvatore Accardo erreicht Krylov wenig später internationale Anerkennung mit der Auszeichnung des ersten Preises im Wettbewerb "A. Stradivari" in Cremona und "Fritz Kreisler" in Wien. Für Krylov ist dies der Beginn einer internationalen Karriere.
Von nun an gastiert er an der Berliner und Münchner Philharmonie, am Musikverein und Konzerthaus in Wien, Auditorium Radio France in Paris, Bozar in Brüssel, Megaron Centre in Athen, der Suntory Hall Tokio, Teatro Colon in Buenos Aires, Teatro La Fenice in Venedig und Teatro alla Scala in Mailand. Von allen Begegnungen war die Zusammenarbeit und Freundschaft mit Mstislav Rostropovich sicherlich eine der prägendsten. Neben den Orchesterkonzerten widmet sich Sergej Krylov außerdem regelmäßig der Kammermusik.